Pressemitteilungen

163. Höxberg-Gespräch mit Dr. Henning Beck, Neurowissenschaftler, Autor und Science Slammer

162. Höxberg-Gespräch mit Wolfgang Bosbach, Rechtsanwalt, ehemaliger stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU im Bundestag

161. Höxberg-Gespräch mit Ute Gerbaulet, Persönlich haftende Gesellschafterin, Bankhaus Lampe KG

160. Höxberg-Gespräch mit Jörg Schönenborn, Fernsehdirektor des WDR

Anlässlich des 160. Höxberg-Gesprächs am 24.05.2018 referierte Jörg Schönenborn, Fernsehdirektor des WDR, zum Thema „Wie stabil ist unsere Demokratie?“

Bericht „Die Glocke“ vom 25.05.2018:

„Kluge Analyse von Jörg Schönenborn“

Und er führte im Beckumer Berufskolleg Gründe dafür auf, warum sich die Situation zwischen 2002 und 2017 so stark verändert hat. Unter der Leitfrage „Wie stabil ist unsere Demokratie?“ stellte der Fernsehdirektor des Westdeutschen Rundfunks Faktoren heraus, die eine Gesellschaft erschüttern können. In diesem Zusammenhang suchte er Antworten auf die Frage, wie die „Alternative für Deutschland“ (AfD) 12,6 Prozent der Stimmen erlangen konnte. Schönenborns Erklärung: Enttäuschung und Wut über andere Parteien hätten unter anderem zu dem Erfolg geführt. Eine Einschätzung, die er mit Zahlen und Fakten unterlegen konnte.

Analytische Klarheit überzeugt

Nur ein Beispiel dafür, mit welch analytischer Klarheit und bestechender sachlicher Argumentation Jörg Schönenborn Trends beim Namen nannte und Ursachen fand. Im Zentrum seiner Ausführungen stand eine „dramatische Verschiebung der Parteienlandschaft durch die AfD“.

Über Deutschland hinaus machte er zwei Ereignisse für soziale und politische Veränderungen und zunehmende Verunsicherung aus: zum einen den britischen Austritt aus der Europäischen Union und zum anderen die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Schönenborn beließ es nicht bei einer chronischen Wiedergabe der Ereignisse, sondern suchte nach allgemeinen Trends, die ihm Prognosen erlaubten. Ist die Wahl der AfD etwa nur ein Vorbote einer Entwicklung, die noch in Deutschland ankommt? Droht damit das gleiche Schicksal wie in den USA, wo das Vertrauen in Institutionen wie Gerichte, das Parlament und die Medien am Boden ist?

Parlamentarische Demokratie auf dem Prüfstand

Anzeichen dafür sah Schönenborn in einer steigenden Politikverdrossenheit seit dem Jahr 2002. Viele Menschen hätten außerdem das Gefühl, der Wohlstand sei nicht gerecht verteilt. Hinzu kämen kulturelle Unsicherheiten und die Digitalisierung. Kurzum: ein ganzes Paket an tiefgreifenden Veränderungen, das die parlamentarische Demokratie auf den Prüfstand stellt.

Zum Abschluss seines unterhaltsamen Vortrags machte Jörg Schönenborn Mut und richtete einen Appell an seine Zuhörer: Sie sollten den Nörglern und Kritikern nicht das Feld überlassen. „Machen Sie selbst den Mund auf für Demokratie!“

 

Bericht „Westfälische Nachrichten“ vom 25.05.2018:

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Warendorf/3313611-Joerg-Schoenenborn-beim-Hoexberg-Gespraech-Mund-auf-fuer-Demokratie

159. Höxberg-Gespräch mit Arndt G. Kirchhoff, Präsident von unternehmer nrw und METALL NRW

Anlässlich des 159. Höxberg-Gesprächs am 22.11.2017 referierte Arndt G. Kirchhoff, Präsident von unternehmer nrw und METALL NRW, zum Thema „Ärmel hoch. Anpacken. Loslegen. – Wie unser Land erfolgreich bleibt!“

Bericht „Die Glocke“ vom 24.11.2017:

„Neuwahlen sind die schlechteste Option“

Im Moment ist es das bestimmende Thema in Deutschland. Kein Wunder also, dass Arndt G. Kirchhoff gleich zu Beginn seines Vortrags beim 159. Höxberg-Gespräch auf die gescheiterten Verhandlungen über eine Jamaika-Koalition einging. Sein Tenor: Neuwahlen sind jetzt die schlechteste Option.

„Wir können es uns nicht leisten, drei bis vier Monate in der EU nicht präsent zu sein“, sagte der Präsident des Verbands der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen. Der Brexit, ein gesundes Finanzsystem, die Flüchtlingssituation – diese Problematiken erfordern in der kommenden Zeit eindeutige Regelungen. „Und es kann nicht sein, dass Deutschland dann nicht mit einer Regierung dabei ist.“ Auf der anderen Seite: Eine Koalition könne man nicht herbeireden. „Und es schadet nach der Großen Koalition nicht, dass unterschiedliche Standpunkte sichtbar werden.“ Dennoch erhofft er sich, dass die Politiker vernünftige Kompromisse machen – zeitnah.

„Wir stoßen an unsere Grenzen“

„Es ist nicht Gott gegeben, das es uns gut geht“, mahnte Kirchhoff. Deshalb sei es wichtig, sich Gedanken über die Zukunftsfähigkeit Deutschlands zu machen. Sein für den Abend gewähltes Thema „Ärmel hoch. Anpacken. Loslegen – Wie unser Land erfolgreich bleibt“ passte da genau, um seine Ideen für sein zukunftsfähiges Deutschland darzustellen. Kirchhoff erwartet von der Politik ein Zuwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild. „Wir müssen uns aussuchen, wer zu uns kommt.“ Das sei überfällig. „Wir Unternehmen stoßen an unsere Grenzen und finden kein Personal mehr.“

Ein weiteres Thema, das maßgeblich für die Zukunft sei, sei die Digitalisierung. „Das ist die größte Chance, ein Sprung zu machen und zu überholen.“ Darin müsse investiert werden – genauso wie in die Infrastruktur. Lobeshymnen gab es für die neue schwarz-gelbe Landesregierung für das erste und zweite „Entfesselungsgesetz“. „Dadurch bekommen wir wieder Luft zum Atmen“, erklärte Kirchhoff. Auch die Bündelung des Wirtschafts-Ministers mit den Feldern Digitalisierung und Innovation begrüße er. „Das ist ein Modell für ganz Deutschland.“

Stark durch die Wirtschaft

Kirchhoff erinnerte daran, dass Deutschland nur bei einer starken Wirtschaft selbst stark bleiben kann. „Deshalb muss ein neues Grundempfinden für die Bedeutung der Wirtschaft geschafft werden.“ Aber das müsse er hier in Westfalen – als Industriestandort Nummer eins in NRW – nicht so sehr betonen.

 

Christoph Pundt neuer Geschäftsführer

Treffen mit Reinhold Sendker (MdB) am 16.06.2017

Bei einem Gedankenaustausch mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten des Kreises Warendorf, Reinhold Sendker, konnten die heimischen Vertreter der Branche wichtige Themen ansprechen:

Regionale Verkehrsprojekte, überobligatorischer Naturschutz in NRW, Risiken bei Vereinheitlichung der Netzentgelte, Beibehaltung der EEG-Ausnahmeregelung

Bericht „Die Glocke“ vom 17.06.2017

 

 

157. Höxberg-Gespräch am 16.02.2017 mit Dr. Jörg Zittlau

Das 157. Höxberg-Gespräch am 16.02.2017 war ein voller Erfolg. Vor „ausverkauftem Haus“ referierte der Wissenschaftsjournalist Dr. Jörg Zittlau humorvoll und zugleich informativ zum Thema „Die großen Ernährungslügen“.

 

Bericht „Die Glocke“ vom 17.02.2017

Tarifabschluss ostdeutsche Zement- und Dämmstoffindustrie vom 29. Juni 2016

Tarifabschluss ostdeutsche Zement- und Dämmstoffindustrie vom 29. Juni 2016

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  • 70,00 Euro Einheitsbetrag ≙ 2,5 % für Ecklohn E 7 für 06/16 bis 05/17 (12 Monate),
  • 68,00 Euro Einheitsbetrag ≙ 2,4 % für Ecklohn E 7 für 06/17 bis 05/18 (12 Monate),
  • Azubi-Vergütungen: Erhöhung um je 35,00 Euro für alle vier Ausbildungsjahre zum 01.06.2016
    (06/16 bis 05/17) und zum 01.06.2017 (06/17 bis 05/18),
  • Gesamtlaufzeit: 24 Monate.